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360° Tour durch den Bochumer Bruch

Konzeption Klettern und Naturschutz im Bochumer Bruch


Landesverband Nordrhein-Westfalen des Deutschen Alpenvereins e.V.

III. Untersuchungsbericht / Begehungen unter fachlicher Begleitung

Aus dem Untersuchungsbericht des Fachplanungsbüros Rinke & Poestges ist zum einen erkennbar, dass größere Teilbereiche des insgesamt ca. 16 Hektar großen Areals für Störungen anfällig sind und deshalb möglichst nicht betreten werden sollten. Dies gilt sowohl für bestimmte Pflanzenstandorte, als auch für die Lebensräume einiger Amphibienarten sowie Fledermäuse. Allerdings lässt sich dem Untersuchungsbericht zum anderen auch entnehmen, dass andere Bereiche (mit Ausnahme hier kleinflächig anzutreffender schutzwürdiger Biotopstrukturen und Artenvorkommen) keine seltenen oder besonders geschützten Arten aufweisen. Insbesondere ein großer Teil der Felswände wird in dem Untersuchungsbericht nicht als sensibel einge-schätzt. Das Felsklettern an diesen Partien erscheint deshalb möglich. Problematischer sind da schon eher Teile der Grubensohle.

 

In gemeinsamen Begehungen mit der Fachplanerin Frau Poestges und deren Beauftragten, mit den fachkundigen Vertretern der Unteren Landschaftsbehörde sowie – auf Anregung des Landschaftsbeirats – weiteren hinzugezogenen Gutachtern wurde  konkret herausgearbeitet, welche Bereiche des Bruches unbedingt Ruhezonen darstellen sollten und welche Bereiche ein Betre-ten erlauben bzw. wo und unter welchen Bedingungen in dem Steinbruch das Felsklettern zuge-lassen werden kann.